Cilento Nationalpark

Der Cilento ist mit 180.000 Quadratmetern der zweitgrößte Nationalpark Italiens und wurde von der UNESCO in die Liste der Biosphärenreservate und des Kulturerbes aufgenommen, um die vielfältige Flora und Fauna zu schützen. An der Küste des Cilento findet man kristallklares Meer und saubere Sandstrände, von denen viele mit dem Gütezeichen „Blauen Flagge“ ausgezeichnet sind. Im Hinterland erstrecken sich bewaldete Berge mit den für Süditalien typischen Bergdörfchen, Olivenhainen und Weinbergen. Durchzogen wird das Hinterland von zahlreichen Flüssen, wie dem Alento, die Sele oder dem Bergquellfluss Calore. Der Cilento ist zudem ein Paradies für Pflanzen-Freunde. Über 1900 verschiedene Pflanzen blühen auf den Wiesen und Wäldern, zahlreiche davon kommen ausschließlich im Cilento vor. Und auch die Tierwelt des Nationalparks ist vielfältig. Circa 20 Exemplare der geschützten Apenninen-Wölfe leben hier. Zu ihm gesellen sich der seltene Fischotter, Wildkatzen, Hirsche, Wildschweine, zahlreiche Vogelarten, Schlangen und Eidechsen.

Die Cilento-Küste ist die Eingangspforte in Italiens südlichste Klimazone. Backofentemperaturen werden aber vielfach durch frische Winde von den Bergen des Hinterlandes gemildert. In den Bergen herrscht typisch süditalienisches Gebirgsklima – trocken und warm im Sommer. In Frühling und Herbst gibt es häufig rasche Wetterumschläge, die aber mit den besten Fernsichten belohnt werden. Im Winter ist es in den Dörfern recht mild, auf höheren Bergen kann es hingegen sehr kalt werden und reichlich Schnee geben.